Haferporridge mit heimischem Superfood

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Haferporridge-diabetes

Zubereitungszeit: ca. 18 min

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 EL zarte Haferflocken
  • 3 EL geschrotete Leinsamen
  • 250 ml Milch (1,5% Fett) oder Pflanzenmilch
  • 100 ml Wasser
  • 5 EL Beeren, frisch oder TK (Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren)
  • 150 ml fettarmer Natur-Johghurt (Kuhmilch,- Soja,- oder Lupinen)
  • 3 EL Kürbiskerne
  • Zimtpulver oder zuckerarmes, reines Kakaopulver (entölt) zum Bestäuben
  • Etwas Xucker, Xucker light oder Stevia zum Süßen

Zubereitung

Zunächst die Haferflocken mit den Leinsamen in einem Topf mischen. Die Milch und Wasser hinzugeben. 1-2 min unter Rühren aufkochen lassen und dann mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze 7-8 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Konsistenz nach persönlichem Geschmack durch Zugabe von Wasser einstellen.

Zwei Esslöffel der Beeren mit einer Gabel zerquetschen und untermischen.

Anschließend sofort den Porridge von der heißen Herdplatte nehmen und zugedeckt noch 5 Minuten quellen lassen.

Den Porridge nach Geschmack mit etwas Xucker, Xucker light oder Stevia süßen und auf zwei Schalen aufteilen.

Den Joghurt darüber verteilen und mit Beeren sowie den Kürbiskernen garnieren. Mit etwas Zimt oder Kakaopulver bestäubt servieren.

Extra Tipp:

Porridge hat die Eigenschaft beim Abkühlen fester zu werden. Daher eignet er sich auch super zum mitnehmen, z.B. als gesunde Mahlzeit für Außendienstler. Er kann kalt genossen werden oder zum Aufwärmen einfach etwas heißes Wasser aus der Thermoskanne hinzugeben und umrühren.

Gut zu wissen

Hafer enthält den speziellen Ballaststoff „Beta-Glukan„. Dieser fängt Blutzuckerspitzen ab und bekämpft die Insulinresistenz. In Kombination mit dem sättigendem Eiweiß aus Milch und Kürbiskernen ist dieses Haferporridge-Rezept der ideale Start für jeden Diabetiker in den Tag. Zusätzlicher Gesundheitsbooster ist das heimische Superfood: Himbeeren, Blaubeeren und Co. enthalten wenig Energie, erhöhen den Blutzucker kaum und stecken voller Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe. Leinsamen sind ein uraltes Heilmittel und liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, pflanzliches Eiweiß sowie weitere Ballastoffe.

Aufgrund der Quellfähigkeit im Darmtrakt sollte auf Leinsamen verzichtet werden im Falle eines erlittenen Darmverschlusses, bei Verengung der Speiseröhre, des Magens oder des Darms oder einer akuten Entzündung im Magen-Darm-Bereich.

In Reformhäusern, Biomärkten, Drogerien und mittlerweile auch vielen Supermärkten gibt es reines Kakaopulver ohne Zuckerzusatz. Im Angebot sind schwach und stark entölte Produkte. Das schwach entölte Kakaopulver zeichnet sich im Vergleich zu stark entöltem Kakaopulver durch einen höheren Kakaobutteranteil aus. Aus diesem Grund hat das schwach entölte Kakaopulver einen intensiveren Schokoladengeschmack.

Prüfe kritisch die Zutatenliste des Kakaopulvers. Hier sollte aus dem Kakaopulver selbst höchstens noch so etwas wie ein Säureregulator stehen, aber keinesfalls Zucker oder einer der vielen Synonyme für Zucker.

Hinter welchen Synonymen die Lebensmittelindustrie Zucker versteckt, erfährst Du in diesem Blogartikel.

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