Diabetes

Ernährung bei Diabetes Typ 2

Entwicklung von Diabetes  

Die Forschung der letzten Jahrzehnte zeigt, Diabetes entsteht in einem schleichenden Prozess über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa fünf Jahren. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer genetischen Veranlagung, etwa durch ein Elternteil mit Diabetes Typ 2. Kommen nun noch weitere Risikofaktoren wie Bewegungsmangel und durch Fehlernährung bedingtes Übergewicht, steigt mit der Zeit die Insulinresistenz der Muskel- und Leberzellen. Eine zu fett- und kohlenhydratreiche Ernährung spielt eine zentrale Entwicklung in der Entstehung von Diabetes Typ 2.

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Das Problem

Die neueste wissenschaftliche These zur Entstehung von Diabetes Typ 2 ist die  „Twin-Cycle-Hypothese“. Ihre Kernannahmen wurden in einer Reihe von hochklassigen Studien überprüft und bestätigt. So konnte bewiesen werden, dass die übermäßige Aufnahme von Zucker und Fett über die Nahrung Schäden in Leber und Bauchspeicheldrüse anrichten und dies die Ursache für den Großteil der Typ-2-Diabetes Erkrankungen darstellt. 

Lösungsansatz

Wenn die Ernährung Teil des Problems ist, dann kann sie auch zur Lösung beitragen. Studien zeigen, dass eine Gewichtsabnahme von 15% ihres Ausgangsgewichtes, den Blutzuckerstoffwechsel vieler Menschen mit Diabetes Typ 2 wieder normalisiert. Auf diese Weise wird das schädliche Fett in den Zellen der Leber- und Bauchspeicheldrüse entfernt und die hochspezialisierten Zellen dieser Organe können wieder „normal“ arbeiten.

Initiative ergreifen 

Noch ist die Ernährungsmedizin in Deutschland erst im Kommen. Jedoch zeigt eine steigende Anzahl von wissenschaftlichen Studien, dass es möglich ist Diabetes Typ 2 mit Hilfe der richtigen Ernährung nicht nur vorzubeugen, sondern auch den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und sogar umzukehren. Dank neuer Forschungsergebnisse und modernen Medikamente wissen wir heute, das die Erkrankung nicht wie lange geglaubt eine Einbahnstraße ist, die in der „Insulinsackgasse“ endet. Jeder Typ-2-Diabetiker hat die Möglichkeit seinen Diabetes mit dem Kochlöffel, dem richtigen Mindset und einer Lebensstiloptimierung in den Griff zu bekommen.

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Wie du dich satt essen und trotzdem Abnehmen kannst
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Lebensmittel die deinen Blutzucker achterbahn fahren lassen
Warum die Willensmethode nicht funktioniert + Lösung

„Wenn Ernährung die Ursache für Diabetes Typ 2 ist, dann ist sie auch der Schlüssel für die Therapie. Abnehmen, besonders im Bauchbereich, ist ein Turbomittel gegen Typ-2-Diabetes. Schon bei 5% Gewichtsabnahme steigt die Wirkung des Insulins um 25%.“

Dr. Matthias Riedl

Diabetologe

“The key to the proper treatment of type 2 diabetes is to get rid of the excess sugar, not just move it around the body. The problem is both too much glucose and too much insulin.”

Dr. Jason Fung

Arzt & Experte für Intervallfasten

Häufig gestellte Fragen

Zum Thema Ernährung bei Diabetes Typ 2

Was darf ich jetzt noch essen?

Eine Ernährungsumstellung, die auf Verboten und Verzicht basiert, kann langfristig nicht funktionieren. Gesunde Ernährung darf auch schmecken, dafür gibt eine Vielzahl an tollen Rezepten. Wer zu 80% gesund isst und mal eine genussvolle Ausnahme mit dem richtigen Maß macht, ist auf dem richtigen Weg. In meinem kostenlosen Emailkurs, lernst du wie du dich so richtig satt essen kannst und trotzdem abnimmst.

Warum muss ich meinen Blutzucker senken, wenn ich doch gar keine Beschwerden habe?

Leider macht moderat erhöhter Blutzucker meist kaum Beschwerden. Viele Diabetiker fühlen sich jedoch häufig müde oder abgeschlagen, ohne zu wissen, dass es am Blutzucker liegt. Trotz geringer Beschwerden richtet ein dauerhaft erhöhter Blutzucker großen Schaden im gesamten Körper an. So hat jeder dritte Typ-2-Diabetiker bereits bei der Erstdiagnose Folgeschäden an den Augen (Retinopathie). Durch eine möglichst normnahe Blutzuckereinstellung kann das Risiko für Folgeschäden am Herzkreislaufsystem, der Niere und den Nerven gesenkt werden.

Ist alles was mir gut schmeckt, jetzt verboten?

Nein, sich alles, was man gerne mag, zu verbieten fördert Heißhungerattacken und führt in der Regel nach kleinen Erfolgen zum Jo-Jo-Effekt. Entscheidend ist nicht das Verbot, sondern das Erlernen eines bewussten und achtsamen Umgang mit Süßem und hochkalorischen Lebensmitteln. Das Ziel ist eine grundsätzliche und langfristige Umstellung auf gesunde und leckere Gerichte und nicht nur für einen kurzen „Diätzeitraum“. 

Wie lange dauert die Ernährungsumstellung?

Die Hinwendung zu einem gesunden Lebensstil darf gerne immer eine grundsätzliche Entscheidung „für immer“ sein. Denn die Vorteile für die eigene Gesundheit durch Ernährung, Bewegung und Stressreduktion kommen erst nach einiger Zeit voll zu Tragen. Die Auswirkungen einer Ernährungsumstellung kann sich im Einzelfall jedoch schon nach sehr kurzer Zeit positiv bemerkbar machen, z.B. durch einen niedrigerem morgendlichen Nüchternblutzuckerwert. In den meisten Fällen kann man nach 3 Monaten anhand des Langzeitbluzuckerwertes (HbA1c) eine deutliche Tendenz sehen.

Ist Diabetes Typ 2 "heilbar"?

„Jein“! Menschen mit Diabetes Typ 2 können durch eine Ernährungsumstellung die vollständige Remission erreichen, d.h. ihre Blutzuckerwerte liegen im Normbereich, ohne dass die Einnahme von antidiabetischen Medikamenten nötig ist. Das kommt einer gefühlten Heilung aus Patientensicht schon sehr nahe. Dennoch müssen Diabetiker in Remission weiterhin regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren lassen, denn es kann passieren, dass man in einem schleichenden Prozess langsam wieder in ungesunde Ernährungsmuster zurückfällt. Da zu hoher Blutzucker lange kaum Symptome macht, merken die Patienten davon meist wenig. International haben sich die Experten auf den Begriff „Remission“, statt auf „Heilung“ geeinigt.  

Muss ich Sport machen, um abzunehmen und den Blutzucker zu senken?

Sport ist kein „Muss“, aber beschleunigt und unterstützt den Prozess enorm. Ziel ist es eine Bewegungsform zu finden, die Spaß macht. Sich zu zwingen, jeden 2. Tag eine halbe Stunde auf Fahrrad zu schwingen wird langfristig nicht klappen, wenn man Fahrradfahren eigentlich total langweilig findet. Niemand muss plötzlich für den nächsten Marathon trainieren. Jede Form von Bewegung zählt. Ob es nun Gartenarbeit, Tango tanzen oder Walking ist spielt keine Rolle. Besonders empfehlenswert ist 2-3 x moderates Krafttraining. Kraftausdauertraining wie etwa Rudern ist ebenso sehr empfehlenswert. Trainingsumfang und Intensität sollte grundsätzlich immer vor Beginn mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. 

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