Gemüse Frittata mit Zucchini und Frischkäse

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Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Möhren
  • 400 g Zucchini
  • 3 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rosmarin
  • 4 Hühnereier
  • 3 EL Frischkäse
  • 2 EL geriebenen Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung

Zucchini und Möhren waschen und schälen, es sei denn es handelt sich um Biogemüse. Dann kann die Schale dran bleiben. Möhren und Zucchini mit einer Gemüseraspel klein reiben. Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken. Die Zwiebeln in dicke Ringe scheiden.

Rosmarin klein hacken und zusammen mit Gemüse und Knoblauch in eine Schüssel geben. Eier, Frischkäse und Parmesan hinzugeben und alles gut vermischen. Petersilie klein hacken und beiseite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Aus dem Gemüseteig runde Stücke formen oder eine Pfannkuchenform verwenden. Von beiden Seiten knusprig anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Stücke auf einem Teller anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Gut zu wissen

Beim Abnehmen ist eine proteinbetonte und kohlenhydratarme Ernährung sehr sinnvoll. Denn wer wenig Kohlenhydraten isst, schüttet auch wenig Insulin ausgeschüttet aus und dadurch werden die Fettzellen aufgeschlossen. Der leicht erhöhte Eiweißanteil schützt die Muskulatur und regt zum gezielten Abbau der Fettreserven. Hühnereier sind eine wertvolle Eiweißquelle, da sie „essentielle Aminosäuren“ enthalten. Das sind kleine Eiweißbausteine, die unser Körper nicht selbst bilden kann. Daher sind wir darauf angewiesen, sie mit der Nahrung zu zuführen.

Entscheidend ist jedoch auch die Qualität der Eier. Billige Eier aus Bodenhaltung haben viele Nachteile für Mensch und Tier. Die Bedingungen in den Legebetrieben sind katastrophal. Die Hühner werden in riesigen Ställen auf engstem Raum gehalten und müssen Eier im Akkord legen. Diese nicht artgerechte Haltung verursacht bei den Tieren großen Stress und Leid. Folglich gehen sie aggressiv mit einander um und verletzten sich gegenseitig.

Damit die Tiere unter den offenen Wunden nicht sterben, werden ihnen häufig Antibiotika und andere Medikamente verabreicht. Die Rückstände der Medikamente finden sich sowohl in den Eiern als auch im oberflächennahem Grundwasser.

Außer gesundheitlichen Aspekten gibt es auch noch weitere ethische Argumente für einen bewussten Konsum. Täglich werden tausende männliche Kücken vergast, anschließend zu Brei geschreddert und letztlich zu Tierfutter weiterverarbeitet. Der Grund: die Ei-Industrie hat für männliche Kücken keine Verwendung. Weder legen sie Eier, noch sind sie für die Fleischgewinnung geeignet. Denn für die Fleischgewinnung gibt es spezielle ertragsreiche Turbofleischrassen.

Mein Tipp

Konsumiere Hühnereier bewusster. Achte beim Kauf auf Biosiegel und Eier aus der Region. Von den gut 40 Millionen Legehennen in Deutschland sind gerade einmal 11 Prozent Bio-Hennen. An dieser Verteilung hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Das Gute ist jedoch, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt. Jeder Supermarkt-Kassenbon ist wie politischer Wahlzettel mit dem Du deiner Stimme Ausdruck verleihen kannst. Und es gibt tatsächlich schon Erfolge. Mittlerweile werden in vielen Supermarktketten Eier angeboten, bei denen auf das Kükenschreddern verzichtet wurde. So z.b. von der Marke Alnatura. Alnatura lehnt das Töten von Küken ausdrücklich ab und hat die sogenannte „Bruderküken-Initiativen“ ins Leben gerufen. Die Eier der Alnatura-Eigenmarke stammen ausschließlich von Bio-Legehennen, deren männliche Küken nicht getötet, sondern aufgezogen werden. Ähnliche Angebote finden sich auch sogar schon im Discounter.


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